Wir versuchen immer wieder durch kleine aber wichtige Entwicklungen die Industrie weiter voran zu treiben. Es ist leicht sich auf dem aktuellen Standard auszuruhen. Schließlich funktioniert ja alles irgendwie. Das Ziel ist es für uns neben den großen auch die kleinen Probleme zu finden.

Dazu gehören auch die Verschlussprinzipien, die herstellerübergreifend Standard sind. Letztendlich fällt die Entscheidung stets zwischen Schnür- und Klettsystem. Ersteres geht schnell kaputt, verheddert sich und ist vergleichsweise umständlich, wenn man die Boots den ganzen Tag an- und auszieht. Letzters ist schnell übersäht mit Sand, Algen o.Ä. und verschleißt teils sehr schnell. Unsere Lösung sind die Gummy Straps.

Lest auf unserem internationalen Blog aus erster Hand, was sich unser R&D Team bei der Entwicklung gedacht hat und überzeugt euch selbst.


Der Frühling steht vor der Tür! Naja, eigentlich sollten wir schon seit Wochen mitten drin sein aber das ist ein anderes Thema. Besonders freuen wir uns jedes Jahr wieder die SUPs aus ihrem Winterlager zu holen und endlich wieder Küstenstreifen, Seen und Flüsse damit erkunden zu dürfen. 

Auf unsere Website findet ihr ab sofort das neue Crossbreed Airtech. Der perfekte Allrounder für jeden Naturliebhaber. Kompakt, aufblasbar und unglaublich vielseitig. So lassen sich Gewässer ideal erforschen.

Das SUP Connect Magazin hat uns daher gleich ein Top Rating für’s Crossbreed dagelassen. Wer also über die Anschaffung eines SUPs nachdenkt, sollte in jedem Fall einen Blick in das Review werfen.


Während sich die Hälfte der Wakeboarder um diese Jahreszeit entweder im CWC oder Hipnotics befindet stehen bei den Kiteboardern in erster Linie Kapstadt und Tarifa zur Auswahl. Eine Hand voll unserer Teamrider gibt uns einen Einblick was dort so abgeht.

Mads & Lasse in Tarifa

Da Mads (als halber Wikinger ohne Bart) und Lasse (halb so breites Nordlicht, dafür mit Bart) bis in die kältere Jahreszeit hinein auf dem Wasser anzutreffen sind, müssen es für die beiden nicht immer gleich die Tropen sein. In Tarifa ist zu dieser Zeit zwar nicht gerade Karibikwetter angesagt, dafür ist der Flug kurz und der Aufenthalt günstig.

Also wurde es dieses Jahr mal wieder Zeit für das kleine Küstenstädtchen an der Meerenge von Gibraltar. Wobei die beiden aber keine Toleranz zeigen, sind schlechte Windbedingungen. Ok, zugegeben, Mads findet es irgendwie immer „hammer geil“ auf dem Wasser, egal wie die Bedingungen sind. Lasse ist etwas kritischer. Mag auch daran liegen, das ein verschollenes Board, ein Blitzer am Straßenrand und die Guardia Civil, die ihn und Kollege Hans vom Wasser holen wollten, stark daran arbeiten die Stimmung zu vermiesen. Und auch wenn die Bedingungen vielleicht nicht ganz den Wunschvorstellungen entsprachen, so kann man bei Mads und Lasse stets bei einer Sache sicher sein: Geile Bilder bringen die Jungs trotzdem mit zurück.

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Linus Erdmann bei WKL Tourstop in Leucate

Linus ist nicht erst seit gestern bei Contests rund um die Welt anzutreffen. Im Team sind wir uns aber alle einig, dass er aktuell noch einmal einen riesen Sprung macht was sein Riding im Contest angeht. Umso ärgerlicher empfindet er die letzten Geschehnisse auf dem Tourstop der WKL in Leucate.

Manchmal geht es in einem Heat um jeden einzelnen Punkt und manchmal eben nicht. Während der Qualifikation für die Elite League fuhr Linus durchgehend auf Höchstleistung bis er kurz vor Ende des letzten Heats einen extrem hohen Double Hinterberger 5 versuchte. Zunächst sauber ausgeführt spitzelte er dann doch nach der Landung ein.

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Das passiert und damit muss und kann jeder Fahrer umgehen. Was es so ärgerlich macht, ist dass Linus sich während des Heats auf dem Scoring Board verlesen hat und eigentlich auch ein weniger risikoreicher Trick gereicht hätte um ihm die Quali zu sichern.

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Ein nerviger Fehler aber wenn man bedenkt das die Rider neben dem Beachten von Wind, Wellen, anderer Fahrer, dem Planen der nächsten Tricks, und das alles unter höchstem Druck, noch schnell ein weit entferntes Scoring Board lesen müssen ist das nur verständlich. Ihr könnt Linus auf den kommenden Events der Kitesurf Masters bestaunen auf denen er seinen Deutschen Meisterschaftstitel verteidigen wird.

Things don't always go as planned! Linus Erdmann during the Qualifier Event!

Posted by World Kiteboarding League on Donnerstag, 20. April 2017

Dominik Wallner in Kapstadt

Capetown -Mothercity, das war das Ziel unseres Teamriders Dominik für diesen Winter. Wir müssen gar nicht soviel zu seinem Trip sagen, denn er hat ihn perfekt für uns in einem Video zusammengefasst. Also checkt das mal aus!


Der erste Tourstop der World Kiteboarding League in Frankreich liegt hinter uns. Für Teamrider und amtierenden Weltmeister Carlos Mario reichte es dieses Mal leider nur für den zweiten Platz. Im Finale musste er sich knapp gegen Liam Whaley geschlagen geben. Dennoch wird er überall für einen massiven Heart Attack 7 gefeiert, mit dem er sich die erste jemals erreichte Perfekte 10 auf dem Scoring Board ergatterte. Wieso wurde dieser Trick so hoch bewertet und worauf kam es dabei an?

The perfect 10 for Carlos Mario for his Heart Attack 7 in yesterday's finals! 🔥🔥

Posted by World Kiteboarding League on Montag, 17. April 2017

Der Heart Attack 7 (ein Sbend mit einem 720° Backside Spin) ist weder ein neuer Trick, noch ist er der schwierigste Trick. Unter anderem landete er in Neukaledonien letztes Jahr einen Hinterberger 9, sowie den ersten 1080° in einem Wettkampf. Also Tricks, die technisch noch deutlich darüber liegen. Dennoch vergaben die Judges ihre allererste perfekte 10 für diesen Heart Attack 7. Um das nachvollziehen zu können muss man sich zunächst einmal vergegenwärtigen, wie die Jury bewertet.

Jeder Trick ist ähnlich wie beim Turmspringen nach dessen technischen Anspruch grob in eine Punktekategorie, eben zwischen 0 und 10 eingeteilt. Zusätzliche Rotationen und Spins erhöhen diese Grundpunkte schon vorweg. Danach achten die Judges auf die Ausführung. Hier wird besonders auf Körperhaltung, Power, Höhe, Kitestellung, Grabs, sowie auf die Landung geachtet. Auch die Bedingungen werden  gerne einbezogen. Hier leget Mario in nahezu allen Punkten eine Höchstleistung hin. Besonders die Stellung des Kites, welcher zur Landung hin noch einmal extrem weit nach unten steuerte aber souverän abgefangen wurde, musste die Judges wohl beeindruckt haben. Das ganze fand bei extrem böigen und harten Bedingungen statt, in denen Carlos es dennoch schaffte unglaublich sauber zu landen.

Carlos Mario ist durchaus bekannt dafür technisch anspruchsvollste Tricks mit vielen Rotationen auszuführen. In seiner Historie stehen viele „First Evers“. Auch wenn immer viel Power dahinter steckt werden die neusten Tricks mit einer Höchstzahl von Spins teilweise auch aufgrund ihres noch ausbaufähigen Styles teilweise kritisch betrachtet. Mit dieser 10 in Leucate zeigt Mario, dass es nicht all zu lange braucht bis so ein Trick auch so beeindruckend und stylisch umgesetzt werden kann.

Der Heat scheiterte für ihn letztendlich an seinem letzten Trick, den er unter diesen Bedingungen und dem Druck crashte. Letztendlich ist auch Mario kein Roboter aber dafür holte er sich die erste Perfekte 10.


„Bitte, was für ein Ding?!“ Ja ihr habt richtig gehört ein „Fußhaken“.

Unser Foot-Hook richtet sich an unsere Foiler und verbindet die Vorteile aus Strapless und Foot-Straps auf ideale Art und Weise:

  • Support und Sicherheit beim Foilriding
  • Idealer Lernbegleiter beim Foilen
  • Sicherer als Straps, da es Gelenkverletzungen vorbeugt
  • Universelles Besfestigungssystem für diverse Stance- und Winkeleinstellungen
  • Unisize und mit Füßlingen fahrbar

Unser neuer Foot-Hook bietet den notwendigen Hebel auf’s Board, einen sicheren Stand und das Vertrauen, das Board bei Stürzen jederzeit von den Füßen treten zu können. Keine verdrehten Gelenke und heiklen Stürze mehr weil man mit den Füßen in den Schlaufen festhängt.


Die Aufmerksamkeit für die Foiltechnologie ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Von kaum bezahlbaren Einzelstücken hat sich der Markt weiter zu erschwinglichen Preisen aus moderaten Produktionsmengen entwickelt. Mit Foils, werden Races gefahren, Big Airs gesprungen und rumgecruist. Um unsere Linie weiter zu entwickeln haben wir nun den Ghost Whisperer entwickelt. Ein neuer sportlicher Allrounder, der sich mit wechselbaren Flügeln sogar noch tunen lässt. Für uns Grund genug weiter in diese Richtung zu arbeiten und mal einen Blick auf den Sport von Heute zu werfen. 

Mittlerweile sind Foils kaum noch aus dem Sport wegzudenken. Die rasante neue Entwicklung eines weiteren Boardtyps erinnert teilweise an das Aufkommen des Wavehypes gegen Mitte/Ende des vergangenen Jahrzehnts. Mit dem Unterschied, dass der Aufstieg, oder besser der Wiederaufstieg, der Waveboards unausweichlich war. Immerhin entstand das Kiten aus dem Surfen und dem Windsurfen und erste Boards waren nun einmal Surfboards. Während unter Freestylern, ob Oldschool oder Newschool, der Sprung auf Waveboards besonders in Deutschland aufgrund der mangelnden Wellen manchmal spöttisch betrachtet wurde, entwickelte sich diese Gruppe aufhaltsam. Wie kreativ und vielseitig man mit Waveboards fahren konnte wurde immer deutlicher.

Die neuen Möglichkeiten von Foilboards gehen weit darüber hinaus. Mit ihren Eigenschaften treiben sie die Möglichkeiten für Geschwindigkeit, Leichtwind, Spotvielfalt und Kreativität auf ein neues Level. Schon bei 6 Knoten fahren ambitionierte Foiler entspannt durch die Gegend und laufen dabei unvergleichbar viel Höhe. Spots, an denen es statt Glattwasser oder Wellen nur Kabbel gibt werden auf einmal genau aus diesem Grund zum menschenleeren Traumspot. Foils werden für Waverider zur neuen Herausforderung, für Racer zum Formel 1 Board und für Freestyler zur Leichtwindalternative.

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Jedoch ist nicht alles Gold was glänzt. Das Foilen ist deutlich schwieriger zu erlernen als das Kiten auf herkömmlichen Boards. Mit vielen Modellen muss man darüber hinaus auch in ausreichend tiefe Gewässer um nicht auf die nächste Sandbank aufzulaufen. Ein blindes Handling des Kites, Bodydrag und routinierte Fähigkeiten auf Twintip oder Waveboard sollten also gegeben sein. Ein Foil benötigt zudem mehr Platz beim Transport und bedeutet in der Regel einen höheren finanziellen Aufwand. Kitern, die das Foilen schnell und effektiv erlernen wollen bietet Slingshot seit zwei Saisons die Foiling Flight School Masten passend zu unserem Hoverglide an, die das Erlernen mit verschiedenen Mastlängen erleichtern. Dies ermöglicht auch das Üben in flacheren Gewässern. Manche Kiteschulen wie beispielsweise die Kiteschule Kiel bieten mit diesem System auch Kurse an.

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Sind diese Hindernisse erst einmal überwunden, erlaubt Foilen jedoch ein fantastische Bandbreite an neuen Erfahrungen. Ganz egal, ob für unseren Tausendsasser und Familienvater Timo Raabe (Bild oben rechts), unsere mehrfache Weltmeisterin Karolina Winkowska (Bild links) oder auch unsere neuen Foil Spezialisten Adam Withington und Fred Hope. Letztere haben sich intensiv der neuen Disziplin verschrieben und zeigen in ihren Edits was bereits möglich ist. Adam zählt zu den größten Namen in der aufsteigenden Foilfreesytle Szene und erreicht mit Unterstützung des Foils schon bei wenig Wind beeindruckende Höhen. Der Young Gun Fred ist Local aus Hood River und das vielverprechenste Foiltalent, das wir kennen.

Wir sind stolz darauf, das Foilen mit unseren neuen Teamridern weiter zu pushen und herauszufinden was alles möglich ist. Auch wenn der Aufstieg auf’s Foil etwas beschwerlicher ist als bei herkömmlichen Boards, so bietet es doch eine Vielfalt von Vorteilen und die Erfahrung des absolut sanften Gleitens, welche man nirgendwo anders erleben darf.


Auf dem finalen Tourstop der World Kiteboarding League 2016 in Neu Kaledonien vom 14.-20. Dezember war es endlich soweit. Der zurückhaltende Brasilianer und Slingshot Teamrider Carlos Mario sichert sich mit einer grandiosen Leistung den Weltmeistertitel vor einem riesigen Feld der besten Fahrer.

Obwohl es sich bei seinem Sieg um einen Meilenstein seiner Kitekarriere handelt war es doch für niemanden, ob aus dem Fahrerfeld oder der restlichen Kitebranche, eine Überraschung. Style, Technik und Power lassen Münder an allen Stränden offen stehen. Schon wenn wir nur von Carlos Mario anfangen zu reden ist die Reaktion zumeist ein ungläubiges Kopfschütteln über sein unglaubliches Talent.

Die große Herausforderung war dafür nicht nur einfach neue Tricks zu lernen sondern die notwendigen Erfahrungen auf einer professionellen Worldtour zu sammeln. Vom unerfahrenen Rookie zum routinierten Freestyle Profi der Zukunft in nur drei Jahren. Ein lang gehegter Traum dessen Vollfüllung jeden bei Slingshot stolz macht.

Mario fährt selber mit dem RPM und dem Vision Board. Teamkollege Youri Zoon, der mit diesem Kite ebenfalls schon zwei Titel erobern konnte, beendete die diesjährige Tour mit dem Vizetitel und war Mario bei jedem Stop dicht auf den Versen.

Die WKL wird vom 11.-17. April 2017 wieder mit dem ersten Stop in Leucate, Frankreich stattfinden. Mehr Infos auf: www.worldkiteboardingleague.com


Wofür haben wir denn Teamfahrer, wenn wir nicht einmal wissen wo sie sich die ganze Zeit rumtreiben? Wir haben mit Jan-Philipp Ehm, Mads Wollesen, Dominik Wallner und Momo Dudzinski gesprochen und mal nachgehakt was sie so treiben.

Philippinische Stripclubs mit Dominik
Als Young Gun gerade alt genug endlich die Welt alleine zu erkunden und schon darf er sich an einer ersten Lebenslektion erfreuen. Wer schon mal in Süd-Ost-Asien unterwegs war wird sich sicher an all‘ die freundlichen Locals erinnern, an das gute Essen und viele paradiesische Ecken. Aber wo Sonne ist, da ist auch Schatten und das musste Dominik auf seinem Trip nach Boracay schmerzlich erfahren.

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Wenn man schon acht Stunden Transitzeit in Manila hat, dann kann man doch gut ein Bierchen trinken. Das dachte sich zumindest der Taxifahrer und lud Dominik (zugegeben mit Einwilligung) prompt in einer „etwas unscheinbaren“ Bar ab. Bei vielen von uns klingeln vermutlich jetzt schon die Alarmglocken aber hey, Dominik ist das erste mal in Süd-Ost-Asien.

Nach vier Bier und der eindeutigen Erkenntnis, dass es sich bei der Bar wohl um einen Stripclub handelte, war das Verlasen dieses „Etablissement“ nun nicht mehr so einfach. Ein stattliches Lehrgeld von 280€ ärmer aber um eine wichtige Erfahrung reicher verbrachte Dominik dennoch noch fünf geniale Wochen auf Boracay. Wir fühlen mit dir Kumpel, aber ein bisschen lustig ist es trotzdem. 😀

Führerschein für Jan
Als einer unsere Young Guns dreht sich bei Jan immer noch viel um Schule, Schule, Schule. Da kann jeder mitfühlen, dass er sich wie viele anderen auch gerne das halbe Jahr um den Globus tummeln möchte und das natürlich möglichst unabhängig. Einen weiteren Schritt in die richtige Richtung hat er nun mit seiner erfolgreichen Führerscheinprüfung gemacht. Wir wünschen natürlich gute Fahrt!

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Kugelfisch futtern mit Momo
Unsere Momo trieb sich derweil auf Bali rum. Leider war sich dank gerissenem Außenband am Knöchel sportlich ziemlich eingeschränkt. So blieben Waken und Surfen auf der Strecke und wurden durch kulturelle Aktivitäten ersetzt. Dass die Locals auf Bali unglaublich gastfreundlich und offen sind durfte nicht nur Momo schon erleben. Um von den Touristenmengen zu entfliehen zog es die kleine Gruppe in den Norden der Insel in dem sie von einem Fischer zum Speerfischen eingeladen wurden. Die gefangene Beute stellte sich jedoch als die eigentliche Mutprobe heraus.

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Ein ausgewachsener Kugelfisch sollte fachgerecht zubereitet und dann auch verspeist werden. Nach anfänglichem Zögern, konnten alle ihre Sorgen ablegen und sich von den Fähigkeiten des Fischers überzeugen lassen. Das notwendige Wissen über die Zubereitung wird hier über Generationen weiter gegeben und so blieb auch das befürchtete Kribbeln in den Fingern aus. Hut ab!

Mads im Galileo Studio
„Seit Mitte Oktober mache ich mein Praktikum hier in der Galileo Redaktion in München. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, denn weiter weg vom Wasser kann man in Deutschland eigentlich nicht sein. Zum Glück sind es nur drei Monate, das kann man schonmal aushalten.

Im Nachhinein bin ich eigentlich aber recht froh über meine Entscheidung, da ich hier echt schon einiges gelernt habe. Nichtsdestotrotz habe ich jeden Tag einfach nur mega Bock auf Shredden und freue mich schon wenn ich ab Februar endlich wieder aufs Wasser kann. Wenigstens können mir meine Eltern jetzt nicht mehr vorhalten, dass ich nie arbeite. :)“

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Teamfahrer Mads und Lasse haben sich einmal die Zeit genommen ihr Leinen Setup am RPM zu erklären. Denn das geile am RPM ist, dass du ihn einfach jedem in die Hand drücken kannst und jeder Spass damit hat. Vom Big Air-Fanatiker bis zum Hardcore Wakestyler kommt jeder auf seine Kosten. Das liegt vor allem daran, dass der RPM so viele Einstellungsmöglichkeiten hat. Die Tipps von Mads und Lasse sind eigene Erfahrungen aus den Jahren und lassen sich weites gehend auf jede Generation des RPMs anwenden.

Mads fliegt seine RPMs so:

„Ich habe 2 Bars, eine 17 Zoll Bar mit 22m Leinen und eine 15 Zoll Bar mit 20 Meter leinen. Meinen 8er und 10er fliege ich jeweils mit der 15 Zoll Bar im kompletten Wakestyle Setting, d.h. die Front-lines auf Wakestyle und die Back-lines auch komplett innen. Dadurch wird der etwas langsamer und ich habe mehr Druck an der Bar.

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Dadurch kann ich immer genau spüren wo der Kite steht und bekomme auch etwas mehr Slack. In dem Setting ist selbst der 8er nicht zu schnell für meine Wakestyle Tricks. Den 12er und 14er fliege ich dann mit der 17 Zoll Bar und 22m Leinen, um noch etwas mehr Low-Wind-Performance heraus zu holen. Da die Lenkimpulse durch die längeren Leine etwas langsamer ankommen habe ich sie bei den großen Kites nicht komplett innen angeknüpft, sondern auf dem vorletzten Knoten.

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Die Front-lines habe ich aber auch im Wakestyle-Setting angeknüpft. Das ist für mich das perfekte Setup, da ich so eine echt gute Wakestyle Performance habe, aber trotzdem noch alle Vorteile, wie die Stabilität und den Relaunch eines Open C Kites genieße. Jede Session freue ich mich wieder aufs Neue den RPM zu haben.“

Lasses Setup sieht ganz ähnlich aus:

„Da muss ich gar nicht mehr soviel zu sagen. Auch ich wähle meine Bars immer ne Nummer kleiner. Alles konsequent mit 17“ ob 8er oder 12er. Ab dem 12er nutze ich allerdings 23 m Leinen. Alle dadrunter fliege ich mit 20 m Leinen. So fühlen sich die Kites vom Pop und vom Slack recht ähnlich an.

Am Kite knüpfe ich vorne auf Wakestyle Einstellung an und die hinteren Leinen auf den zweiten Punkt von innen. Ich hatte immer das Gefühl, dass ganz innen den Kite ein wenig überfordert. Das habe ich für mich schon in meinem ersten Jahr mit dem RPM herausgefunden und seitdem nie wieder anders gemacht. Vielleicht wäre das nach neun Generationen mal wieder Zeit.

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Für viel Wind hingegen knüpfe ich auch gerne mal vorne auf Freestyle an. Das gibt mir gerade bei Kiteloops ein besseres Gefühl weil er schneller hoch zu kommen scheint. Mit den hinteren Leinen weiter nach Außen wäre das vermutlich dann auch passender für die Welle. Auf jeden Fall ein mega Kite, den ich nun länger fliege als alle anderen Kites zusammen. Ich habe es letzten Winter in OZ noch einmal mit dem FUEL probiert, bin jetzt aber wieder happy auf dem RPM zu kiten.“

Hier gibt’s den RPM in Action mit Mads und Lasse


Slingshot präsentiert euch das weltweit erste Online Lernprogramm für’s Foilen. Wir nennen es die „Foil Academy“. Sie ist absolut kostenlos ,live und jeder ist herzlich eingeladen sich hier einzuschreiben: www.foil-academy.com

Vision

2015 haben wir uns entschlossen das Foilen so einfach wie möglich zu machen. 2016 brachten wir das Hover Glide Foil auf dem Markt, drei Foil Boards und unsere Flight School. Ein optionales 3-Mast-System für dich richtige Länge je nach Könnenstand. Der Erfolg hat uns selbst überrascht. Alex Fox, Slingshot International Brand Manager, ist überzeugt, dass die unterschiedlichen Mastlängen die extrem Lernkurve die ein Foil bedarf deutlich abflachen kann.

Das hat uns motiviert, diesen Weg weiter zu gehen und den Einstieg in’s Foilen noch einfacher zu gestalten. So entstand die Foil Academy. Dieses neue Produkt ist anders als alles, was wir üblicher Weise anbieten: Ein Online Kurs mit einem leicht zu verstehenden Einstieg in die Welt die Foilen, um es so leicht und sicher zu machen, wir nur irgendwie möglich.

Seid gespannt, was wir noch so auf Lager haben!